Fassadenfarbe für Putz, Beton und Mauerwerk
Eine Fassade ist die am härtesten beanspruchte Fläche am Haus. Sonne, Schlagregen, Frost und Tauwechsel arbeiten Tag und Nacht daran – und anders als innen siehst du jeden Fehler nach dem ersten Winter. Deshalb entscheidet nicht nur der Farbton, sondern vor allem die Vorarbeit und die richtige Farbe für draußen.
Unsere Fassadenfarbe ist genau dafür gemacht: für Hausfassaden aus Putz, Beton und Mauerwerk, für den Sockel an Haus, Garage und Nebengebäuden und für Gartenmauern, Einfriedungen und Betonfertigteile. Die Acrylfarbe ist wasserbasiert, geruchsarm und direkt streichfertig: Deckel auf, aufrühren, loslegen. Hergestellt in Deutschland.
Was die Fassadenfarbe kann
- Meist reicht ein Anstrich. Die Farbe zieht in den Untergrund ein und färbt ihn gleichmäßig. Nur bei einem starken Farbwechsel, etwa von Dunkel auf Hell, streichst du ein zweites Mal.
- Die Struktur bleibt erhalten. Rauer Putz bleibt rau, glatter Beton bleibt glatt – mit einer seidenmatten, leicht zu reinigenden Oberfläche.
- Zügig weiterarbeiten. Nach ca. 6 Stunden überstreichbar, nach 7 Tagen vollständig durchgetrocknet.
- Einfach verarbeiten. Rollen, streichen oder spritzen, das Werkzeug reinigst du mit Wasser.
Fassade streichen: So machst du es richtig
1. Untergrund prüfen und reinigen
Die Fläche muss fest, trocken und tragfähig sein. Moos, Algen, Staub und lose Teile müssen runter. Prüfe einen alten Anstrich an mehreren Stellen mit der Kante eines Spachtels: Was sich abziehen lässt, kommt vorher ab. Und der Klassiker unter den Fehlern: eine Fassade, die nach dem Abwaschen nicht richtig durchgetrocknet ist. Gib ihr die Zeit.
2. Löcher und Unebenheiten spachteln
Kleine Löcher, Abplatzer und Unebenheiten im Beton füllst du vor dem Streichen, sonst zeichnen sie sich durch den neuen Anstrich ab. Dafür nimmst du den Samatec BS 47 Betonspachtel – einfach aufzutragen und in Gebinden von 2,4 bis 24 kg für jede Flächengröße erhältlich. Glatte Untergründe grundierst du vor dem Streichen.
3. Abkleben und vorbereiten
Fensterbänke, Rahmen, Türen und Übergänge klebst du mit Kreppband ab. Rühr die Farbe vor dem Streichen gründlich auf – mit dem Farbrührer geht das auch im 10-Liter-Eimer in einer Minute. Und zieh Nitrilhandschuhe an.
4. Streichen
Für die großen Flächen nimmst du die Velourrolle 25 cm mit der passenden Farbwanne. Ecken, Kanten und Anschlüsse streichst du mit dem Malerpinsel in 10, 5 oder 2,5 cm Breite vor, schmale Flächen wie Laibungen mit der kleinen Farbrolle 5 cm. Arbeite eine Fassadenseite immer in einem Zug fertig, sonst siehst du später die Ansätze.
5. Das richtige Wetter
Streich bei +5 bis +30 °C Luft- und Untergrundtemperatur, am besten an einem trockenen, bedeckten Tag. Meide pralle Sonne und Regen, bis die Farbe angetrocknet ist.
Wie viel Fassadenfarbe brauchst du?
Rechne mit ca. 5–8 m² pro Liter – rauer Putz nimmt mehr auf als glatter Beton.
- 2,5 L für ca. 12,5 m²
- 5 L für ca. 25 m²
- 10 L für ca. 50 m²
Beispiel: Ein Haussockel mit 30 m Umfang und 50 cm Höhe hat 15 m² – dafür reicht ein 5-Liter-Eimer mit Reserve.
15 Farbtöne für deine Fassade
- Weiß & Creme: RAL 9010 Reinweiß, RAL 9001 Cremeweiß
- Grau & Anthrazit: RAL 7035 Lichtgrau, RAL 7032 Kieselgrau, RAL 7036 Platingrau, RAL 7001 Silbergrau, RAL 7023 Betongrau, RAL 7015 Schiefergrau, RAL 7016 Anthrazitgrau
- Natur & Farbe: RAL 1001 Beige, RAL 1021 Rapsgelb, RAL 3013 Tomatenrot, RAL 5005 Signalblau, RAL 8017 Schokoladenbraun
- Schwarz: RAL 9005 Tiefschwarz
Tipp aus der Praxis: Ein Sockel in Anthrazitgrau oder Schiefergrau setzt einen klaren Kontrast zur hellen Fassade – und Spritzwasser-Schmutz fällt kaum auf. Und große Flächen wirken immer heller als das Farbmuster in der Hand: Wenn du zwischen zwei Tönen schwankst, nimm draußen den dunkleren.
Wie lange hält der Anstrich?
Das entscheidet vor allem die Himmelsrichtung: Süd- und Westseiten bekommen die meiste Sonne und den meisten Schlagregen ab und brauchen früher einen Auffrischanstrich als eine geschützte Nordwand. Mehr dazu im Ratgeber Wie lange hält Betonfarbe außen?